Formulare für QR-Rechnungen

QR-Rechnungen sind bereits seit einigen Monaten erfolgreich eingeführt. Daher hat PostFinance im Januar 2021 angekündigt, dass die roten und orangen Einzahlungsscheine bis Oktober 2022 verschwinden werden. Also war dies für mich ein Anlass, um ein Software-Update zu machen und vorzeitig die Umstellung zu QR-Rechnungen zu erledigen. Seitdem erhalten unsere Kunden QR-Rechnungen von uns.

Formulare für QR-Rechnungen

Selbstverständlich helfen wir Ihnen gerne bei der Umstellung und liefern Ihnen perforierte, bedruckte oder unbedruckte Formulare für QR-Rechnungen. Unbedruckte Formulare haben wir an Lager. Sie können die gewünschte Menge bei uns in der Druckerei abholen. Rote und orange Einzahlungsscheine können Sie bis auf Weiteres auch bei uns beziehen.

Bedrucke Einzahlungsscheine / QR-Zahlteile

Besonders rote Einzahlungsscheine ohne Referenznummern haben wir bisher für zahlreiche Kunden in der Region Bern bedruckt und geliefert. In Zukunft können wir problemlos auch entsprechende QR-Rechnungen bzw. QR-Zahlteile bedrucken und liefern. Wir benötigen dafür, wenn bei uns noch nicht vorhanden, die gewünschte IBAN-Nummer. Trotz einigen Vorteilen haben die QR-Rechnungen gegenüber den bisherigen roten Einzahlungsscheinen einen Nachteil: Ein handschriftlicher Vermerk ist nicht mehr möglich. Nur «Zahlbar durch» und «Betrag» können Sie erst bei der Zahlung manuell erfassen.

QR-Zahlteil mit zwingenden Angaben: «IBAN», «Name», «PLZ» und «Ort».
«Zahlbar durch» und «Betrag» können Sie auch in Zukunft von Hand ausfüllen.

QR-Rechnungen können Sie ganz einfach auch selbst generieren:
https://www.qr-rechnung.net/

Mailings mit Einzahlungsscheinen

Wenn wir orange oder rote Einzahlungsscheine bedrucken, so tun wir dies oft für Mailings. Gerade für Spendenmailings waren die roten und orangen Einzahlungsscheine äusserst beliebt. Ob QR-Rechnungen in Zukunft die Einzahlungsscheine gleichwertig ersetzen, ist mir noch unklar. Gerade die Möglichkeit einen handschriftlichen Vermerk anzubringen, wird in einigen Fällen fehlen. Ich kann mir vorstellen, dass für Spenden in Zukunft vermehrt auch andere digitale Alternativen geprüft werden (z.B. Twint).

Beispiele wie QR-Rechnungen bisherige Anwendungsfälle ersetzen:

https://www.paymentstandards.ch/dam/downloads/drehbuch-rechnung-steller-empfaenger-de.pdf

 


Kontaktieren Sie mich für Fragen zu QR-Rechnungen und QR-Formulare.

Informationen zu Briefblatt und Mailings

silas.eggimann@eggimann-cie.ch | 031 721 30 04

 

Sonderfarben im Offsetdruck – Mehr Farbe ausser Norm

Sonderfarben werden im Offsetdruck eingesetzt. Die grosse Masse an industriell produzierten Druckprodukten werden im Vierfarbendruck CMYK (Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz) hergestellt. Die Prozessfarben werden übereinander gedruckt, so entsteht die gewünschte Farbe im Druckvorgang.

Immer wenn Farben gewünscht sind, die mit diesen vier Prozessfarben nicht möglich sind, kommen sogenannte Sonder- oder Volltonfarben zum Einsatz. Sonderfarben sind eigenständige Farben. Diese drucken wir nicht übereinander.

Farbliche Möglichkeiten mit Sonderfarben im Offsetdruck

Meist werden Sonderfarben eingesetzt, wenn sehr reine und kräftige Farben gewünscht sind. Aber auch spezielle Farben wie zum Beispiel Neonfarben oder Metallfarben in Gold oder Silber sind möglich. Sonderfarben können im Gegensatz zu den Prozessfarben eine stärkere Leuchtkraft aufweisen. Dadurch besteht die Möglichkeit, den Drucksachen mit den bestimmten Farben das gewisse Etwas zu verleihen.

Produktionskosten

Doch nicht nur das Ergebnis der Farben kann einen Einsatz von Sonderfarben begründen. Hauptsächlich bei Geschäftsdrucksachen kann man mit einer Sonderfarbe auf den Vierfarbendruck verzichten und die Produktionskosten sogar senken. Dies deshalb weil Druckplatten aus Aluminium eingespart werden. Auch genügen dann einfachere Druckmaschinen mit einer geringeren Anzahl Farbwerken. Bei Geschäftsdrucksachen kommt es zum Beispiel sehr oft vor, dass wir eine oder mehrere Sonderfarben mit der Prozessfarbe Schwarz kombinieren.

Sonderfarben werden aber nicht nur separat verwendet, sondern können die Produktion mit Prozessfarben auch ergänzen. Gerade bei Verpackungen für Luxusartikel werden oftmals viele Sonderfarben gleichzeitig eingesetzt.

Pantone Farbsystem 

In der Schweizer Druckindustrie verwenden wir fast ausschliesslich das Farbsystem «Pantone» für Sonderfarben. In diesem Farbkonzept gibt es 14 Grundfarben, aus welchen sämtliche Farben gemischt werden. Für eine einfache Kommunikation sind Farben mit Nummern bezeichnet. Die «Pantone»-Farbfächer enthalten das Mischrezept und dienen gleichzeitig als Referenz zum Abstimmen der Farben.

Es sind immer zwei Farbfächer notwenig: Die Produktion kann sowohl auf gestrichene als auch ungestrichene Papiere erfolgen. Dies erkennt man bei der Farbbezeichnung – C für gestrichen (coated) und U für ungestrichen (uncoated).

Das Mischen und Abstimmen der Farben ist jedoch Handwerk. Die Farben, Farbpigmente und Papiere sind nicht immer exakt gleich. Oder der Drucktechnologe entscheidet, dass mit einer dunkleren Farbe und entsprechend geringerem Farbauftrag ein besseres Resultat möglich ist. Das ist besonders bei den sehr schwierigen hellen Farbtönen oft der Fall.


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Kontaktieren Sie uns für eine Beratung oder ein Angebot.
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